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Der Führerschein kann im Zusammenhang
mit einer Demenz

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eine erhebliche Gefahr bedeuten.

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Im Leben des Betroffenen
handelt es sich um einen Einschnitt,

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der sehr brutal ist.

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Der Besitz eine Führerscheines
bedeutet Freiheit, ich kann gehen

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wann und wohin ich will, Einkäufe
erledigen, in Urlaub fahren.

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Wenn ich eine Demenz diagnostiziere und
feststellen muss, dass dieser Mensch

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nicht mehr in der Lage ist, ein Fahrzeug

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zu steuern, ist es sehr schwierig, dem
Betroffenen dies mitzuteilen.

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Ganz oft ist er nicht damit einverstanden.

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Und weil er das tut, bin ich
mit meinem Gewissen allein.

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Wenn er nun aber wirklich nicht mehr dazu
in der Lage ist, dann muss jemand die

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00:00:53.560 --> 00:00:57.240  align:middle
unangenehme Aufgabe übernehmen,

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den Führerschein nicht zu verlängern.
Der Arzt, nicht die Familie muss

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dies übernehmen und sagen, dass der
Patient nicht mehr Auto fahren darf.

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Der Arzt soll die Familie schützen
und diese Verantwortung übernehmen.

